Nürnberger Christkindlesmarkt
Einer der ältesten und bekanntesten Weihnachtsmärkte der Welt, jedes Jahr eröffnet vom alle zwei Jahre neu gewählten Nürnberger Christkind.
Von einem der ältesten Weihnachtsmärkte der Welt bis zur Kinderzeche: Mittelfranken feiert seine Feste laut, bürgerlich und mit langem Gedächtnis.
Wenn das Nürnberger Christkind vom Balkon der Frauenkirche den Prolog spricht, beginnt einer der bekanntesten Weihnachtsmärkte der Welt. Aber Mittelfranken kann auch Sommer.
Der Nürnberger Christkindlesmarkt gehört zu den ältesten und bekanntesten Weihnachtsmärkten überhaupt. Eröffnet wird er jedes Jahr vom Nürnberger Christkind, das alle zwei Jahre neu gewählt wird; sein Prolog von der Empore der Frauenkirche ist zum festen Ritual der Adventszeit im süddeutschen Raum geworden.
Im übrigen Jahr prägt die fränkische Kärwa, die Kirchweih, das Bild. Die Fürther Michaeliskirchweih gilt als eine der größten Straßenkirchweihen Süddeutschlands, und die Erlanger Bergkirchweih zu Pfingsten zählt zu den ältesten Bierfesten im Freien. In Dinkelsbühl erinnert die Kinderzeche an eine Sage aus dem Dreißigjährigen Krieg.
Ein Prolog von der Kirchenempore, und der Advent hat begonnen.
Die Dinkelsbühler Kinderzeche erzählt, ein Mädchen namens Lore habe 1632 mit den Kindern der Stadt den schwedischen Heerführer zur Milde bewegt. Historisch belegt ist diese Sage nicht. Nachweisbar sind ab 1629 Schulfeiern, aus denen das heutige Fest hervorging, ein schönes Beispiel dafür, wie eine Legende einen realen Kern überwächst.
Vom Christkindlesmarkt bis zur Kinderzeche. Die Feste, die den fränkischen Jahreslauf zwischen Nürnberg und Dinkelsbühl takten.
Einer der ältesten und bekanntesten Weihnachtsmärkte der Welt, jedes Jahr eröffnet vom alle zwei Jahre neu gewählten Nürnberger Christkind.
Eine der größten Straßenkirchweihen Süddeutschlands. Zwei Wochen lang wird die Fürther Innenstadt zum Festplatz.
Der Berg zu Pfingsten gilt als eines der ältesten Bierfeste im Freien. Ausgeschenkt wird unter alten Bäumen über den Bierkellern.
Das Fest erinnert an eine Sage aus dem Dreißigjährigen Krieg. Belegt sind Schulfeiern ab 1629, das Festspiel stammt von 1897.
Wie bei der Kinderzeche Sage und belegter Kern auseinandergehen.
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