Die Raunächte
Die zwölf Nächte zwischen den Jahren: Räuchern, Losbräuche und das Wachsgießen. Zwischen belegtem Brauch und moderner Deutung.
Dreiundzwanzig lebendige Traditionen aus München und Oberbayern, geordnet nach dem Lauf des Jahres. Jede mit Geschichte, Termin und ehrlicher Einordnung.
Die zwölf Nächte zwischen den Jahren: Räuchern, Losbräuche und das Wachsgießen. Zwischen belegtem Brauch und moderner Deutung.
Der Bischof und sein wilder Begleiter. Wie aus dem heiligen Nikolaus von Myra der Gabenbringer wurde und was es mit den Kramperln auf sich hat.
Vom Christkindlmarkt am Marienplatz bis zu Krippen, Turmblasen und Barbarazweigen. Das Münchner Weihnachtsbrauchtum von seinen Wurzeln her.
Zwischen Prinzenpaar und Zunftbrauch: der Tanz der Marktweiber und der Metzgersprung in den Fischbrunnen, der nur alle drei Jahre stattfindet.
Nur alle sieben Jahre tanzen die Fassmacher durch München. 2026 war Schäfflerjahr, der nächste reguläre Termin ist 2033.
Münchens fünfte Jahreszeit. Was als Fastentrick der Paulanermönche begann, gipfelt heute im Politiker-Derblecken am Nockherberg.
Von Palmbuschen und Ratschen über die stillen Tage bis zu Osterfeuer und Speisenweihe. Der ganze Osterkreis, ehrlich eingeordnet.
Der Maibaum ist Schmuck und Pfand zugleich. Wer ihn vor dem Aufstellen stiehlt, zwingt das Dorf an den Verhandlungstisch.
Die große Prozession durch die Altstadt, mit Traghimmel, Blumenschmuck und Blasmusik. Ein Fest, dessen Name oft missverstanden wird.
Bergfeuer zur Sommersonnenwende und zu Johanni. Was Brauch ist und was spätere Deutung, sauber getrennt.
Einmal im Jahr tanzt München vor Sonnenaufgang unter dem Chinesischen Turm. Hinter dem Idyll steht eine Geschichte über Klasse und Obrigkeit.
Dreimal im Jahr wird der Mariahilfplatz zur Freiluft-Flaniermeile. Europas größter Geschirrmarkt mit einer Geschichte bis ins Jahr 1310.
Das größte Volksfest der Welt ist im Kern ein Bündel handfester Bräuche: Einzug, Anstich, Trachtenzug, Standkonzert. Wer nur die Maß sieht, übersieht das Fest.
Erntekrone, Erntedankaltar und der Dank für das Jahr. Ein Brauch zwischen Kirche, Land und Stadt.
Kirtahutschn, Auszogne und Kirchweihdult. Warum in Bayern seit 1866 fast alle am selben Sonntag Kirchweih feiern.
Gräbergang, Seelenlichter und Seelenbrezn. Das Totengedenken Anfang November und seine Abgrenzung von Halloween.
Zweimal im Jahr werden in Oberbayern die Pferde gesegnet. Im Herbst zu Leonhard, im Frühjahr zu Georg. Bad Tölz ist das größte Beispiel.
Laternenumzug, Martinsgansl und Mantelteilung. Der Martinstag als Fest und als alter Zins- und Zahltag.
Taufkerze, weißes Kleid und die Rolle von Godl und Göd. Der Beginn des kirchlichen Lebenslaufs in Altbayern.
Hochzeitslader, Brautstehlen, Baumstamm-Sägen und Kranzlabtanz. Die altbayerische Hochzeit zwischen echtem Brauch und Inszenierung.
Totenwache, Sterbebildchen, Leichenschmaus und die Marterl in der Flur. Das altbayerische Gedenken, nüchtern erzählt.
Tracht ist in München keine Verkleidung, sondern eine Sprache. Wer sie lesen kann, erkennt Stand, Herkunft und Beziehungsstatus.
Der Viktualienmarkt ist kein Museum, sondern lebendiges Brauchtum: Maibaum, Standkonzerte und der Tanz der Marktfrauen am Faschingsdienstag.